Are you sure you want to delete the contents of basket?

Download Pressemappe

Unterlagen

What´s next: „Was man aus Steinen alles machen kann“
  • Am Anfang war es das kostenlose Hobby
  • Cloud-basierte Warenwirtschaft organisiert das vordergründige Chaos
  • Der Fachhandel vor Ort muss nicht teurer sein als Amazon
  • Der „Held der Steine“ und sein Aiways U5 SUV

Shanghai/München, 29. Juni 2022 Unter dem Titel „What’s next?“ startet Aiways eine Interviewreihe mit Gesprächspartnern aus Industrie, Wirtschaft und Politik. Der neunte Gesprächspartner ist der Held der Steine, Thomas Panke. Mit Aiways Geschäftsführer Dr. Alexander Klose unterhielt sich der passionierte Modellbauer und Aiways U5 SUV-Fahrer der ersten Stunde vor allem über die Möglichkeiten intelligenter Software-Lösungen, schlanken Vertriebssystemen und der unwiderstehlichen Anziehungskraft von bunten Plastiksteinen.

Herr Panke, wie kommt man dazu, als Erwachsener jeden Tag mit bunten Plastiksteinen zu spielen?

Thomas Panke: „Durch Zufall. Irgendwann bin ich abends beim Stöbern auf Ebay auf meine alte Burg von Lego aus den Achtzigern gestoßen. Sofort kamen Erinnerungen hoch und ich habe das gebrauchte Set für 20 Euro gekauft. Nach dem Zusammenbau habe ich ein paar schöne Fotos gemacht und das Set wieder ins Netz gestellt – und für den dreifachen Preis verkauft. Damals dachte ich noch: Wow, jetzt habe ich ein cooles und kostenloses Hobby gefunden!“

Wie kam es vom kostenlosen Hobby zum „Held der Steine“?

Thomas Panke: „Ich war damals im Prozessmanagement einer großen AG. Ein toller Job mit interessanten Projekten, aber eben nichts, was ich mir für den Rest meines Lebens vorstellen konnte. Nachdem ich dann immer mehr gebrauchte Modelle ersteigert hatte, sie gebaut, neu fotografiert und tatsächlich mit unglaublicher Nachfrage wieder verkauft hatte, kam die Idee, das Ganze wirklich groß aufzuziehen.“

Dr. Alexander Klose: „War es auch die Startup-Möglichkeit, die sie gereizt hat? Für mich war das bei Aiways einer der zentralen Punkte, der mich begeistert hat. Auf dem weißen Blatt Papier noch einmal anfangen und mit dem Wissen und dem Stand der Technik von heute eine Produktion und eine Plattform für die Mobilität der Zukunft zu bauen, das war und ist eine wunderbare Herausforderung für mich.“

Thomas Panke: „Ich habe mir vor allem Gedanken um die Dinge im Hintergrund gemacht. Wie schaffe ich es, mit einem kleinen Laden die Bedürfnisse der Kunden zu decken, wie kann ich ohne großes Lager genug interessante Produkte vorhalten und wie kann ich als stationärer Fachhandel gegen die großen Online-Shops bestehen? Die Lösung lag im Prozessmanagement. Auch wenn der Laden für viele wie ein Wimmelbild wirkt und völlig chaotisch aussieht, so steckt ein strenges digitales System dahinter.“

Was sind die Vorteile dieses Systems?

Thomas Panke: „Ich kann in Echtzeit reagieren. Die komplette Warenwirtschaft läuft in der Cloud und ich habe so, trotz des vordergründigen Chaos im Laden, alles jederzeit im Blick. Ich habe mich bewusst für eine solche Lösung entschieden, weil ich so wenig Zeit wie möglich im Tagesgeschäft mit diesen langweiligen Themen verschwenden möchte. Stattdessen möchte ich mich um die Produkte selbst kümmern.“

Dr. Alexander Klose: „Solche intelligenten Software-Lösungen sehe ich auch als Schlüssel zum Erfolg. Man kann nicht alles allein können, deswegen braucht es Hilfsmittel und Partner, die dir die nötige Unterstützung geben. Wir haben uns beim Aiways U5 SUV deshalb bewusst gegen eine eigene Navigationslösung entschieden und stattdessen eine nahtlose Integration des Smartphones des Fahrenden gebaut. Damit sorgen wir nicht nur für eine intuitive Bedienung, sondern auch für echte Innovationen wie die Echtzeit-Ladeplanung mit unserem Partner 800 Volt Technologies und der App PUMP. Entwicklungen wie die Integration von Fahrzeugdaten in einer modernen App-Umgebung geben uns viele Freiheiten und vor allem Reaktionsschnelligkeit auf Kundenwünsche. Dass wir damit Erfolg haben, zeigt auch das Feedback aus dem Vertrieb und von Kunden direkt.“

Vertrieb ist ein gutes Stichwort, wie sieht der Markt der Zukunft aus?

Thomas Panke: „Das zu beurteilen fällt schwer. Wir haben im Einzelhandel die Digitalisierung schon weitestgehend erlebt. Gerade große Plattformen wir Amazon kennt und nutzt praktisch jeder. Dennoch ist die Nachfrage nach dem Fachhandel vor Ort konstant groß und es wird immer schwieriger, die Beratung zu bekommen. In den großen Einkaufsmeilen gibt es fast keine Spielwarenläden mehr und auch die großen Kaufhausketten ziehen sich mehr und mehr aus vielen Städten zurück. Bei mir im Laden stehen die Menschen Schlange, bis sie drankommen. Sie möchten kompetent beraten werden, auch wenn sie meist schon wissen, was sie kaufen möchten.“

Dr. Alexander Klose: „Die richtige Beratung ist auch für uns essenziell. Deshalb haben wir unsere Vertriebspartner in jedem Land sorgfältig ausgewählt, denn es geht darum, dass das Produkt verstanden und gelebt wird. Nur dann kann man optimal auf die Kundenwünsche eingehen. Dabei kommt es für uns gar nicht so sehr darauf an, ob der Kunde sein Fahrzeug in einem Autohaus, in einem Fachmarkt für Elektronik oder auf unserer Website kennenlernt, es geht allein darum, dass alle seine Fragen umfassend beantwortet werden und dass jederzeit ein Ansprechpartner bereitsteht.“

Trägt die Beratung also wesentlichen Anteil an der Kaufentscheidung?

Thomas Panke: „Das kann ich gleich aus zwei Perspektiven beantworten. Ich fahre privat auch einen Aiways U5 SUV und für mich war vor allem die Summe seiner Eigenschaften ausschlaggebend für den Kauf. Ich mache mir eigentlich bei allen größeren Anschaffungen erstmal ein Lastenheft und das Produkt, das alle Anforderungen am besten erfüllt, das wird gekauft. Für meine Kaufentscheidung habe ich viel online gelesen, Tests geschaut und war somit in der Auswahl relativ schnell bestätigt. In Bezug auf „Held der Steine“ habe ich die Beratung ebenfalls größtenteils ins Digitale gelegt. Auf YouTube und auf Twitch baue ich wöchentlich ein paar Modelle und Sets zusammen und gehe da intensiv auf Qualität der Modelle, Anleitungen und Funktionalität ein. Für die einen ist das Unterhaltung, für die anderen kaufentscheidende Beratung.“

Dr. Alexander Klose: „Du bist also ein echter Influencer. Und man sieht, es funktioniert: Ich habe mir gestern das Video zum fernsteuerbaren Geländewagen-Set angeschaut und bin sowieso Fan von solchen Robotik-Bausätzen. Jetzt muss ich ihn wirklich mitnehmen.“

 

Spürst du eine Beeinflussung des Kaufverhaltens, nachdem deine Videos online gehen?

Thomas Panke: „Darum geht es mir gar nicht. Weder hype ich Sammlerstücke, noch mache ich spezielle Bestellvorplanungen auf Basis meiner Videos. Es geht mir rein um den Spaß an der Sache, um das Spielen mit den bunten Plastiksteinen und was man aus ihnen alles machen kann. Und da es Spaß bleiben soll, müssen die Modelle funktionieren und in ihrer Qualität überzeugen. Genau das möchte ich mit meinen Videos herausarbeiten. Sicher kaufen die Leute im Laden dann oft das, was in den Videos von mir gelobt und empfohlen wurde, aber ich führe da keine Statistik und lobe auch nicht irgendein Modell besonders, nur weil ich gerade eine ganze Palette davon als Restposten irgendwo erstanden habe.“

Dr. Alexander Klose: „Machst du so etwas tatsächlich, also Restposten gleich als ganze Palette kaufen?“

Thomas Panke: „Manchmal kommt das schon vor. Wenn ein Kollege den Betrieb aufgibt, dann kann das schon mal vorkommen. Auch gibt es oft Sonderangebote der großen Ketten, bei denen Modelle weit unter meinen Einkaufskonditionen angeboten werden. Auch da lege ich mir dann immer mal ein paar Sets auf Lager. Im Schnitt aber bin ich selten teurer als Amazon. Und das ist natürlich neben der persönlichen Beratung vor Ort für viele immer noch ein Argument. Denn das Spielzeug-Geschäft ist und bleibt traditionell, trotz allen Sammlerstücken und Sondereditionen. Das sieht man vielleicht am besten an der Umsatzstärke der einzelnen Monate: Im November und Dezember machen wir so viel Umsatz wie im gesamten restlichen Jahr. Daran ändert auch das cleverste Prozessmanagement nichts.“

-Ende-

 

Über Aiways

Aiways, Anbieter von individuellen Mobilitätslösungen aus Shanghai, wurde 2017 gegründet. Die Aiways Europazentrale befindet sich in München. Mit dem Aiways U5 SUV hat das Unternehmen im Jahr 2020 als erstes chinesisches Start-up einen batterie-elektrischen Personenwagen auf den europäischen Markt gebracht – ein SUV mit beeindruckender Reichweite, eigenständiger Erscheinung und hoher Produktqualität. Aiways setzt seine Expansion in Europa und darüber hinaus zügig fort: nach Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Frankreich, Israel, der Schweiz, Spanien, Portugal, Italien, Schweden, Kroatien, den Färöern, Island und Slowenien. Der Aiways U5 SUV läuft in der eigenen hochautomatisierten Produktionsstätte in Shangrao vom Band – eine der modernsten Auto-Produktionsstätten in China. Die IT-gesteuerten Prozesse mit anspruchsvollen Quality Gates folgen den Standards der Industrie 4.0. Die jährliche Produktionskapazität von anfangs 150.000 Einheiten lässt sich mit zunehmender Marktnachfrage bis auf 300.000 Einheiten steigern. Das zweite Aiways Modell für den europäischen Markt, das batterie-elektrische U6 SUV-Coupé, gibt einen weiteren Ausblick auf die vielversprechende Zukunft der Marke. Der Fokus dieses Modells liegt auf ausgeklügelter Aerodynamik, hochvernetzter Antriebs- und Sicherheitstechnik sowie auf einem betont sportlichen Auftritt.

Presseinformationen

Aiways Pressematerial sowie eine umfangreiche Auswahl von hochauflösenden Fotos und Videos können über das Presseportal http://media.ai-ways.eu/ heruntergeladen werden.

Aiways Ansprechpartner für Medienanfragen

Bernd Abel, Aiways Automobile Europe GmbH

+49 89 6931352 69

bernd.abel@ai-ways.eu

Emma Hai, Aiways

+86 186 0104 2089

yang.hai@ai-ways.com / emma.hai@ai-ways.com