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„Stillstand ist Rückschritt, gerade wenn man aus der Tradition kommt“
  • Unter dem Titel „What’s next?“ startet Aiways eine Interviewreihe mit Gesprächspartnern aus Industrie, Wirtschaft und Politik
  • Tradition ist nur stark, wenn sie den Anschluss an die Moderne nicht verliert
  • Eine Marke baut man vor allem mit Mehrwerten auf, die den Kunden weiterbringen
  • Ein Netzwerk aus starken Partnern ist der Schlüssel zum Erfolg

Shanghai/München, 04.11.2021 Der zweite Gesprächspartner ist Florian Oberndorfer, Geschäftsführer des Wirtshauses in der Au und des Festzelt Münchner Knödelei auf dem Oktoberfest. Mit dem exekutive VP von Aiways Europe Dr. Alexander Klose unterhielt er sich vor allem über die Notwendigkeit sich stetig neu zu erfinden, wenn man den Anschluss nicht verlieren will. Um es in seinen Worten zu sagen: „Schweinsbraten und Knödel allein reichen heute nicht mehr aus. Man muss sich schon etwas einfallen lassen, um Schritt zu halten und Erfolg zu haben.

Ist es eine Herausforderung mit völlig neu gemischten Karten bei „Null“ anzufangen?

Florian Oberndorfer: „Natürlich, gerade die vergangenen beiden Jahre haben gezeigt, dass nur weiterkommt, wer sich stetig neu entwickeln kann. Ich muss mich abheben und einen Mehrwert bieten, nur dann werde ich langfristig Erfolg haben – aber ich sehe das bei euch im Automobilsektor noch deutlicher, oder täuscht das?“

Dr. Alexander Klose : „Nein, im Gegenteil. Für uns ist es die ideale Zeit unsere Marke aufzubauen. Mit der Transition zur Elektromobilität stehen alle Hersteller vor den gleichen Herausforderungen. Man kann auf keinen Vergangenheitsbonus mehr setzen, sondern muss im Jetzt liefern. Von daher sehe ich da schon gewisse Parallelen zwischen uns beiden. “

Tradition oder Moderne – was ist für einen bayrischen Gastronom wichtiger?

Florian Oberndorfer: „Die Frage ist eher: Bleibst du stehen, oder entwickelst du dich weiter? Für mich ist vor allem die Verbindung von Tradition und Moderne wichtig. Ich möchte alle Kunden ansprechen, allen etwas Besonderes anbieten und der Ort sein, an den sie gerne zurückkommen.“

Wie schafft man diese Verbindung?

Florian Oberndorfer: „Man muss den Entwicklungen Rechnung tragen und genau auf die Bedürfnisse der Menschen schauen. Was möchten sie, was sind ihre Vorlieben, ich höre da genau zu, schaue mir vieles an und entwickle daraus meine Ideen. Heute haben wir über 400 verschiedene Knödelrezepte, vom klassischen Kartoffelknödel, bis zur verrücktesten Vegan-Kreation. Und mich spornt die Resonanz der Menschen immer wieder auf ein Neues an. Es macht vor allem Freude, weil ich im Kern immer noch einen urbayrischen Knödel mache, mit den Zutaten aber im Jetzt bin. Ich kann mich also trotzdem mit jedem Trend messen, denn am Ende muss der Geschmack überzeugen.“

Worin bestehen die Herausforderungen das Automobil in die Zukunft zu bringen?

Dr. Alexander Klose : „Es geht vor allem darum die Bedürfnisse der Kunden zu treffen. Das reicht heute von einem möglichst kleinen CO2-Fußabdruck, dennoch überzeugender Reichweite, modernster Konnektivität und im besten Fall noch gutem Platzangebot, hoher Variabilität zu einem günstigen Preis und geringen Unterhaltskosten. Themen, die zu unserer Jugendzeit noch aktuell waren wie PS-Leistung oder Beschleunigungswerte rücken mehr und mehr in den Hintergrund. Wir sehen das ja auch beim Eintrittsalter des Führerscheinerwerbs. Früher hatte man seinen Führerschein mit 18 und keinen Tag später. Das ist heute grundlegend anders und darauf muss man reagieren.“

Was sind die besten Rezepte für die Jugend – ist Tradition out?

Florian Oberndorfer: „Nein, ganz im Gegenteil. Tradition hat heute weiter einen sehr hohen Stellenwert. Sie wird vor allem viel bewusster wahrgenommen. Heute sitzen in meinem Restaurant etwa junge Leute in Tracht und essen vegetarisches Risotto. Tradition heißt eben nicht zwangsläufig oldfashoined, sondern lebt von der Transition in eine neue Generation.“

Dr. Alexander Klose: „Für uns gilt genau das gleiche. Natürlich sind wir ein Autohersteller, bauen also im Prinzip das gleiche individuelle Fortbewegungsmittel wie seit vielen Jahrzehnten. Aber es ist eben völlig neue gedacht und für eine völlig neue Generation geschaffen.“

Wo sind die Vorteile der neuen traditionellen Moderne?

Florian Oberndorfer: „Sie schafft ein anderes Bewusstsein für die Dinge. Wir sind heute Bio-zertifiziert, wirtschaften nachhaltig und haben unsere eigene Produktwelt geschaffen. Vom Knödel, über die Limonade bis hin zum Kaffee. Und wir werden hier nicht aufhören, sondern dem Kunden immer mehr von dem bieten, was er nur bei uns bekommen kann. Wir bieten ihm etwas Einzigartiges und schaffen so einen Mehrwert. Und natürlich einen Grund wieder zu uns zu kommen.“

Dr. Alexander Klose: „Wir gehen da sogar noch einen Schritt weiter. Denn auf der einen Seite ist es für uns natürlich von Vorteil, dass ein Großteil des Teams von aiways jahrzehntelange Erfahrung im Automobilbau hat. Auf der anderen Seite leben wir die Startup-Mentalität eines jungen und agilen Teams voll aus. So können wir viel schneller Innovationen schaffen und in die Serie bringen, als es ein konventioneller Hersteller könnte. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Philosophie ist auch die nahtlose Kooperation mit Partnern. Dort, wo ein Partner die optimale Lösung bereits entwickelt hat, können wir sie einfach übernehmen. Etwa der Verzicht auf eine eigene Navigations-Softwaren in unseren Autos ist so ein Beispiel. Das Smartphone des Kunden ist der perfekte Navigator, immer dabei, immer up to date. Da gibt es nichts zu verbessern. Das gleiche gilt für Vertrieb und Kundenservice. Auch hier haben wir starke Partner mit einem engmaschigen Netzwerk, die unseren Kunden einen perfekteren Service bieten, als wir es als junges Unternehmen je könnten.“

Die moderne Welt der Knödelwirtschaft und des Automobilbaus sind sich also so fremd nicht?

Florian Oberndorfer und Dr. Alexander Klose unisono: „Nein, scheinbar wirklich nicht. Die Bedürfnisse und Ansprüche sind vielschichtiger geworden und genau hier liegt der Reiz. Stillstand ist Rückschritt, gerade wenn man aus der Tradition kommt.“

-Ende-

Bilder des U5 SUV in hoher Auflösung können hier heruntergeladen werden: https://we.tl/t-KXVxMf2Nfk

Presseinformationen 

Aiways Pressematerial sowie eine umfangreiche Auswahl von hochauflösenden Fotos und Videos können über das Presseportal media.ai-ways.eu/ heruntergeladen werden.

Aiways Ansprechpartner für Medienanfragen 

Bernd Abel, Aiways Automobile Europe GmbH
+49 (0) 89 693135269
bernd.abel@ai-ways.com

Emma Hai, Aiways
+86 186 0104 2089
yang.hai@ai-ways.com / emma.hai@ai-ways.com

Über Florian Oberndorfer

Florian Oberndorfer betreibt seit 1993 das Wirtshaus in der Au, eine der ältesten und schönsten Gaststätten in München, sowie die Münchner Knödelei, ein Festzelt mit 500 Sitzplätzen, auf dem berühmten Oktoberfest. Mit seiner Frau Bettina ist er seit Jahrzehnten im Gastgewerbe tätig. Ihre Söhne Felix und Moritz sind zwei waschechte Münchner Kindl.

Über Aiways

Aiways, Anbieter von individuellen Mobilitätslösungen aus Shanghai, wurde 2017 gegründet. Die Aiways Europazentrale befindet sich in München. Mit dem Aiways U5 hat das Unternehmen im Jahr 2020 als erstes chinesisches Start-up einen batterie-elektrischen Personenwagen auf den europäischen Markt gebracht – ein SUV mit beeindruckender Reichweite, eigenständiger Erscheinung und hoher Produktqualität. Aiways setzt seine Expansion in Europa und darüber hinaus zügig fort: nach Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Frankreich und Israel folgen weitere Märkte. Der Aiways U5 läuft in der eigenen hochautomatisierten Produktionsstätte in Shangrao vom Band – eine der modernsten Auto-Produktionsstätten in China. Die IT-gesteuerten Prozesse mit anspruchsvollen Quality Gates folgen den Standards der Industrie 4.0. Die jährliche Produktionskapazität von anfangs 150.000 Einheiten lässt sich mit zunehmender Marktnachfrage bis auf 300.000 Einheiten steigern. Das zweite Aiways-Modell für den europäischen Markt, das batterie-elektrische SUV-Coupé U6, gibt einen weiteren Ausblick auf die vielversprechende Zukunft der Marke.